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Krankenversicherung

Wir beantworten Ihre Fragen zum Thema Krankenversicherung!

Wer muss sich krankenversichern? Wie viel kostet das? Welche Unterschiede gibt es zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV)? Was bringt eine Krankenzusatzversicherung? Wir liefern Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Krankenversicherung!

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WER muss sich krankenversichern?

Am 01.04.2007 wurde für die Personen eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt, die über keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall verfügen (z. B. Beihilfe, Heilfürsorge, oder Private Krankenversicherung) und zuletzt entweder gesetzlich oder bisher gar nicht gesetzlich oder privat krankenversichert waren (GKV-WSG).

Und seit dem 01.01.2009 besteht in Deutschland sogar die Allgemeine Krankenversicherungspflicht (§ 193 III VVG).

Das bedeutet, dass sich alle Personen, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben, bei einem in Deutschland zugelassenen Krankenversicherer gegen Krankheitskosten versichern müssen.

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Wer kann sich WIE krankenversichern?

JEDER muss sich krankenversichern, aber es gibt auch klare Vorschriften, wer sich WIE krankenversichern kann. Im Folgenden gehen wir auf die gängisten Berufsgruppen bzw. Konstellationen ein. Sollten Sie sich in den aufgelisteten Berufsgruppen / Konstellationen nicht wiederfinden bzw. Fragen zu einer anderen Berufsgruppe bzw. Konstellation haben, dann sprechen Sie uns einfach an.

Angestellte & Arbeiter

Bei einem Einkommen über der JAEG, können Angestellte/Arbeiter zwischen GKV und PKV wählen.
Liegt das Einkommen unter der JAEG besteht Pflichtversicherung in der GKV.

Selbständige

Dann können Sie wählen, ob Sie sich in der GKV oder in der PKV krankenversichern wollen.

Soldaten / Beamte

Dann sind Sie über die Beihilfe bzw. die Freie Heilfürsorge krankenversichert.

JAEG = Jahresarbeitsentgeltgrenze (2019: 60.750,00 €), GKV = Gesetzliche Krankenversicherung, PKV = Private Krankenversicherung

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Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die Gesetzliche Krankenversicherung unterscheidet in der Regel drei verschiedene Mitgliedschaften:

1. Pflichtversicherte: Personen mit einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit und einem Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze für die Krankenversicherung (2019: 60.750,00 € pro Jahr),

2. Familienversicherte: Personen ohne eigenes Einkommen, die über den Partner/Eltern mitversichert sind,

3. Freiwillig Versicherte: Personen mit einem Einkommen oberhalb der Krankenversicherungspflichtgrenze (2018: 59.400,00 € pro Jahr) oder Selbstständige. Diese Personen können wählen, ob sie sich in der GKV freiwillig versichern, oder sich lieber in der PKV versichern.

Private Krankenversicherung (PKV)

In der PKV können sich Personen versichern, die als Angestellte ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen oberhalb der JAEG verdienen (2019: 60.750 € pro Jahr), oder Selbständige. Sobald das Einkommen eines Angestellten allerdings unter die Krankenversicherungspflichtgrenze fällt bzw. ein Selbständiger seine Selbständigkeit aufgibt und wieder eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmt, wird man automatisch Pflichtmitglied in der GKV.

Ob man als Rentner in der PKV bleibt, oder zurück in die GKV kann, hängt von der sogenannten 9/10-Regelung ab.

Auch Personen, die derzeit keine Krankenversicherung haben bzw. nicht mehr in der GKV aufgenommen werden, können bzw. müssen sich in der PKV versichern.

Krankenzusatzversicherung

Jeder, der in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, kann sich zusätzliche Leistungen über eine (Private) Kranken-Zusatz-Versicherung sichern. Der Großteil der Leistungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (ca. 95 %) ist gesetzlich vorgeschrieben, so dass sich Gesetzlichen Krankenkassen vom Leistungsumfang sehr ähnlich sind. Wer Zusatzleistungen haben möchte, wie zum Beispiel für Brillen, Heilpraktiker, Zahnersatz, Chefarztbehandlung oder andere Leistungen kommt um eine Private Kranken-Zusatz-Versicherung nicht drumherum.

 Gegenüberstellung GKV und PKV

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Private Krankenversicherung (PKV)

Solidaritäts-Prinzip Äquivalenz-Prinzip
  • gesetzlich festgelegter Leistungsumfang
  • vertraglich vereinbarter Leistungsumfang
  • einkommensabhängige Beiträge
  • risikobezogene Beiträge
  • Beitragsfreiheit (z. B. bei Krankengeld, Erziehungsgeld)
  • keine Beitragsfreiheit
  • Umlageverfahren
  • Altersrückstellungen
  • Familienversicherung
  • Einzelabsicherung
Sachleistungs-Prinzip Kostenerstattungs-Prinzip
  • Versicherter zahlt Beiträge (einkommensabhängig) an Versicherer
  • Versicherter zahlt Beiträge (risikoabhängig) an Versicherer
  • Behandlungen rechnet der Heilbehandler direkt mit dem Versicherer ab
  • Behandlungen rechnet der Heilbehandler mit dem Versicherten ab
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